Bürstenbiopsie

Im Gegensatz zur klassischen Skalpellbiopsie bietet die Bürstenbiopsie eine schmerzarme Probenentnahme ohne größere Blutungen und erfordert daher weder Spritzen noch Naht. Eine hierfür speziell entwickelte Bürste wird mit leichtem Druck und gleichzeitiger Drehung um 360° über eine etwaige Mundschleimhautveränderung unseres Patienten geführt. Die so gewonnenen Zellen werden anschließend auf Objektträger übertragen und nach einem speziellen Färbeverfahren von einem Pathologen befundet. Für die Entwicklung dieser Methode wurde Prof. Dr. Dr. Oliver Driemel 2008 und 2009 mit den beiden höchsten wissenschaftlichen zahnärztlichen und oralpathologischen Preisen Deutschlands ausgezeichnet. Das moderne Diagnose-Verfahren eignet sich insbesondere:

  • zum Ausschluss von bösartigen Mundschleimhautveränderungen (Krebsfrüherkennung)
  • zur Diagnostik von Pilzinfektionen der Mundhöhle
  • zur Verlaufskontrolle von Lichen-Erkrankungen des Mundes